Der Arbeitsalltag einer Führungskraft kann so anspruchsvoll und vielseitig sein, dass dabei die Mitarbeiterführung untergeht. Deshalb halten wir in diesem Beitrag fest, welche Ziele eine Führungskraft braucht, um gute Ziele für sich und für seine Mitarbeitenden zu formulieren.
Die wichtigsten Ziele einer Führungskraft
Ziele sind nicht nur für die Führungskraft selbst wichtig, sondern auch für die Mitarbeitenden. Hier stellt sich die Frage: Muss der/die Vorgesetzte die Ziele für die Mitarbeitenden vorgeben? Natürlich kann man dies bei Personen nicht umgehen, die erst kürzlich angestellt wurden oder noch unsicher sind. Hier braucht es mehr Begleitung von der Führungskraft bei der Definition der Zielsetzungen. In diesem Prozess gilt es, mit ihren Vorstellungen bei der Zielsetzung zu arbeiten und die Motivation der Mitarbeitenden zu aktivieren. Als Führungskraft kann ich keinen Menschen motivieren – ich kann ihm aber helfen, sich selbst zu motivieren. Bei engagierten und eingearbeiteten Mitarbeitenden ist es gut möglich, die Ziele im Rahmen eines kooperativen Führungsstils gemeinsam zu erarbeiten.
Was habe ich bei der Zieldefinition zu berücksichtigen?
Je genauer die Ziele, desto genauer sind die Vorstellungen davon – und die Taten im Führungsalltag umso genauer. Es braucht nicht gleichzeitig zehn Ziele, die man erreichen will. Vielmehr ist es förderlich, lieber eins oder zwei vollständige Ziele zu erreichen statt mehrere, die nur halbherzig formuliert werden. Denn Ziele sollen konkret, messbar und terminiert sein: Was muss wann eintreten, damit mein Ziel als erreicht gilt? Wie kann ich mein Ziel überprüfen? Es ist stets hilfreich, bei der Zielformulierung mit Zahlen zu arbeiten. Anstatt zu schreiben, dass Sie in diesem Jahr Ihren Online-Auftritt stärken möchten, versuchen Sie sich beispielsweise auf das Google-Ranking, Besucherzahlen und weitere Messwerte zu beziehen. Vielleicht haben Sie vor, mehr Zeit in Ihre persönliche Leistungssteigerung zu investieren. Doch auch dieses Vorhaben lässt sich näher beschreiben: Stellen Sie sich darunter vor, zwei Stunden wöchentlich dafür zu blocken? Welche Massnahmen möchten Sie heranziehen? Es sind solche Feinheiten, die ein gutes Ziel von einem weniger hilfreichen Ziel unterscheiden – und dies macht einen grossen Unterschied in Ihrem Umgang mit sich selbst und Ihren Mitarbeitenden aus.


